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Keine Toleranz an öffentlichen Stränden

 
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Egal
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BeitragVerfasst am: 05.07.2011 21:49    Titel: Keine Toleranz an öffentlichen Stränden Antworten mit Zitat

Es wird immer wieder mal gesagt man soll Tolerant sein,alles schön und gut aber,aber warum wird man dann angemacht auf öffentlichen Stränden, wo 1.mit Badehose und ohne erlaubt ist, das ist keine Toleranz!!!
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JürgenH
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BeitragVerfasst am: 05.07.2011 21:51    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Grundsätzlich stimme ich dem zu, Toleranz sieht anders aus.

Ich denke, dass diejenigen, die einen kritisieren, wenn man da nackt badet, wo es möglich ist, nackt oder bekleidet zu baden, das in aller Regel tun, weil sie tolerant sein sollten, es aber nicht sind. Sie sind genau die selbsternannten Moralapostel, die immer und überall versuchen, jeden in seine nicht vorhandenen Schranken zu weisen. Dabei gehören sie selbst in ihre Schranken gewiesen.
Hier ist meiner Ansicht nach, auch wenn das im ersten Moment paradox klingen mag, ein ordentliches Maß an Intoleranz gegenüber der Intoleranz gefragt. Wenn mich jemand kritisieren will, weil ich da nackt bade, wo es nicht verboten ist, dann weise ich ihn darauf hin, dass es allgemein bekannt ist, dass dort auch nackt gebadet wird, und dass er das also hätte wissen müssen. Er hätte also die Möglichkeit gehabt, wenn er niemanden sehen will, der nackt badet, sich wo anders aufzuhalten, wo niemand nackt badet.
Ich würde an seine Fähigkeit appellieren, andere Menschen, die anders denken und handeln als er, zu tolerieren, ohne dass er sich dabei deren Überzeugung oder Handlungsweise anschließen muss. Ich würde ihn auch bitten, über das folgende Zitat nachzudenken, dessen Autor mir leider nicht bekannt ist:
Zitat:
"Man ist noch ausgesprochen klein
und weit davon, ein Mensch zu sein,
wenn man bereits entrüstet ist,
nur weil ein Anderer anders ist."

Fast in jedem Fall führt diese Vorgehensweise zum Erfolg: auch ein solcher Moralapostel schafft es dann, andere, die anders sind als er, zu tolerieren.

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Oscar Wilde sagte: "Hätte Gott gewollt, dass wir nackt sind, wären wir so geboren."
Ich sage dazu: Wir sind alle nackt geboren. Also ... ?

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BeitragVerfasst am: 05.07.2011 21:51    Titel: Re:


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Giorgaki
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BeitragVerfasst am: 18.07.2014 22:53    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Die Behauptung "man wird angemacht" finde ich unpassend. Damit beschuldigt man eine ganze Gesellschaft, wo die "Anmache" doch nur von einem einzelnen ausgeht. Zudem kennne ich keine Strände, wo ausdrücklich "mit und ohne Badehose" erlaubt ist. Nacktheit hat sich einfach ein manchen Stränden eigebürgert, an anderen wurden die Nackten vertrieben oder Nacktheit ausdrücklich verboten, dann gibt es FKK-Strände. An der Glörrtalsperre bade ich gelegentlich nackt - als einziger und ganz öffentlich am Hundestrand. (Ich habe wohl mal einen Nackten an einem versteckteren Badeplatz gesehen, einmal haben sich auch zwei in meiner Ecke niedergelassen - vielleicht hat sie meine Nacktheit dazu ermuntert.) Das wird offensichtlich toleriert, es wurde mit positivem Interesse aufgenommen, es haben sich Jugendliche darüber mockiert, die meisten akzeptieren das einfach - insgesamt möchte ich das Publikum als tolerant bezeichnen. Das sich irgendjemand über ein ihm fremdes Verhalten mockiert, ist normal. Ich habe den Eindruck, Naturisten sind da oft überempfindlich, was ihre Behauptung, Nacktheit sei natürlich und sie genierten sich nicht, nicht gerade bestätigt. Ich frage mich eher, bin ich wirklich als einziger so ungeniert? Fehlt anderen der Mut, gibt es nur so wenige, die gern nackt baden, oder verlaufen die sich nicht dorthin? Hätte sich FKK nicht schon fest eingebürgert, wenn noch ein paar Leute dazukämen - oder würde genau das ein Einschreiten dagegen provozieren, wo ein einzelner nicht weiter stört? Ich denke, wir müssen unsere Freiheit auch erobern, indem wir einfach tun, was uns angebracht scheint. Wirklich schmerzhafte Strafen (wie in Frankreich) drohen uns in Deutschland nicht.
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JürgenH
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BeitragVerfasst am: 19.07.2014 08:59    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Behauptung "man wird angemacht" finde ich unpassend. Damit beschuldigt man eine ganze Gesellschaft, wo die "Anmache" doch nur von einem einzelnen ausgeht.

Was ich daran vor allem unpassend finde, ist der Begriff "Anmache". Ich würde in diesem Zusammenhang viel eher von "Kritik" reden.

In der jeweiligen Situation geht die Kritik sicher nur von einem Einzelnen aus. So weit kann ich Dir zustimmen. Aber wenn es häufig geschieht, dann erscheint es mir doch berechtigt zu sagen, "man" werde kritisiert.
Und ich habe den Fragesteller, der offensichtlich anonym bleiben wollte, so verstanden, dass ihm solche Kritik öfter begegnet ist, und dass es also sein Eindruck zu sein scheint, dass es sich hier durchaus nicht um wenige Einzelfälle, sondern um ein gesellschaftliches Problem handelt.
Das ist, ehrlich gesagt, auch mein Eindruck.

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Giorgaki
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BeitragVerfasst am: 25.07.2014 10:10    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Diesen Eindruck kann ich von Fall zu Fall mal bestätigen, oft relativieren und auch mal klar widersprechen. Ich habe auch schon ganz das Gegenteil wahrgenommen: wirklich zustimmende Akzeptanz, ja sogar Bewunderung. Die Situation ist nie die selbe und in jeder Region erlebt man anderes. Deshalb kann ich nur ermutigen, es einfach auszuprobieren und Reaktionen abzuwarten. Wo es nun offensichtlich nicht gern gesehen ist, sollte man sich in zurückziehen. Auf sachliche Kritik kann man antworten. Es drohen in Deutschland nicht so drastische Strafen wie in Frankreich (5.000,- € oder Gefängnis), in der Regel auch nicht ohne Vorwarnung. Ich halte es da für wichtig, sich weder zu verstecken noch zu exponieren - denn beides provoziert. Wir sind keine Exhibitionisten und tun nicht anrüchiges, was verborgen bleiben müsste, und sollten auch nicht den Verdacht aufkommen lassen.

http://gegenfalschescham.phpbb6.de/....ag123.html&highlight=

Es gibt aber auch genügend anderes, woran Anstoß genommen wird. Ich glaube nur, das gerade die Kritik an körperlicher Nacktheit  besonders trifft, denn der Leib ist Ausdruck der Person und man fühlt sich in seinem ganzen Empfinden persönlich getroffen.

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JürgenH
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BeitragVerfasst am: 25.07.2014 11:24    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

So weit es um ein gesellschaftliches Problem geht, liegt es ja gerade in der Natur der Sache, dass dieses Problem an einer Stelle ganz massiv auftritt, an einer anderen Stelle deutlich, aber nicht so massiv, und an manchen Stellen fast gar nicht. Deshalb kann ich es gut nachvollziehen, wenn Du schreibst,
Zitat:
Diesen Eindruck kann ich von Fall zu Fall mal bestätigen, oft relativieren und auch mal klar widersprechen.

Kritisch werden kann es aber im Zusammenhang mit Provokationen. Sicher, wir sollten weder bewusst noch leichtfertig provozieren, so weit stimme ich Dir unbedingt zu. Aber in Einzelfällen kann es natürlich vorkommen, dass jemand, der einen zufällig dabei sieht, dass er nackt badet, sich provoziert fühlt. Aber das sind meistens genau die Sorte Menschen, die sich durch alles provoziert fühlen, was sie nicht vorher ausdrücklich genehmigt haben. Mit solchen Leuten umzugehen, ist in jeder Situation schwierig. Ich würde dann versuchen zu beschwichtigen und um Verständnis dafür werben, dass ich nichts getan habe, was verboten ist. Und weil es also erlaubt ist und ich nicht wissen konnte, dass derjenige, den das stört, mir zufällig begegnen würde, wäre meine Bitte an ihn, mein Verhalten wenigstens zu tolerieren und mir damit die Freiheit zu lassen, die mir, übrigens genauso wie ihm, zusteht.

Deinem letzten Absatz stimme ich auch absolut zu. Diese persönliche Betroffenheit, die Du da ansprichst, kann sehr leicht dazu führen, dass man emotional, nicht aber rational, und damit unangemessen auf eine solche Kritik reagiert.
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, auch wenn es sicher nicht leicht ist, in einer solchen Situation sehr gut zu überlegen, wie man reagiert. Denn eine emotionale Reaktion kann sehr leicht dazu führen, dass eine Auseinandersetzung eskaliert, was aber das Gegenteil dessen wäre, was beabsichtigt ist.

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BeitragVerfasst am: 25.07.2014 11:24    Titel: Re:


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